Pflicht zur Biotonne

Wohnen Sie in München? Erhalten Sie ebenfalls vom Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ein Schreiben, in welchem Sie aufgefordert werden, ENDLICH eine kostenlose Biotonne des AWM zu bestellen? Genau wie Sie, sind auch wir von dem seit 2015 bestehenden Kreislaufwirtschaftsgesetzes betroffen, welches die Trennung zwischen sämtlichem Bioabfall und Restmüll vorschreibt.

Dazu müssen alle Bioabfälle, die sich nicht für die Kompostierung eignen (wie z.B. angemachte Salate, Fleisch und Fisch, Schalen von Zitrusfrüchten) in der Bioabfalltonne entsorgt werden. Diese organischen Abfälle dürfen nicht in die Restmülltonne (schwarze Tonne) geworfen werden. Laut AWM sind wir Abfallentsorger sogar verpflichtet, die Biotonne zu nutzen. Offensichtlich sind wir hier der Hausmüllentsorgungssatzung verpflichtet. Wer genau nachlesen möchte: §5 Abs 2 Sätze 4 und 5 i.V.m. §3 Abs. 1 und 2 Hausmüllentsorgungssatzung.

Wie passiert mit dem Bioabfall in München?

Bioabfall

Quelle: AVM

Jeglicher Bioabfall wird bei uns in München entweder auf dem Kompost und in der Restmülltonne oder in der braunen Biotonne entsorgt. Damit die Bioabfallmenge gesteigert wird, unternimmt der AWM derzeit große Anstrengungen, um uns Bürger zu mobilisieren. So erhalten wir neben der kostenfreien braunen Biotonne ein kleines Pendant: den kostenlosen Bioabfalleimer für den Haushalt. Dieser kann ca. 7 Liter Bioabfall beherbergen, bevor wir ihn in die Biotonne werfen. Den Bioabfalleimer gibt es übrigens in vielen Ausgabestellen wie z.B. die Wertstoffhöfe, im Bioabfallmobil oder im Infocenter der AWM-Zentrale.

Die braune Biotonne hat ein Fassungsvermögen von 120 Liter oder 240 Liter und wird in München 14-tägig geleert. Letztlich bedeutet das, dass auch diese Biotonne ein zuhause braucht. Also benötigen wir eine weitere Mülltonnenbox. Wir lösen dieses Problem gleich mit einer zusätzlichen Investition: wir stellen eine 2er Mülltonnenbox mit einer integrierten Paketbox passend zu unserer bisherigen Mülltonnenbox auf.

Wird nun die Biotonne geleert, kommt der Bioabfall in die Trockenfermentationsanlage nach Freimann. Dort wird der Bioabfall zuerst vergoren. Dazu werden bestimmte Bakterien eingesetzt. Durch die Vergärung entsteht Biogas, das dann in einem Blockheizkraftwerk vergoren wird.

Der Rest wird gesiebt und und landet als hochwertiger Kompost bei Landschaftsgärtner oder in unserem Garten.

Was darf ich in die Biotonne werfen?

Das gilt als Bioabfall:

  • Gemüse-, Salat- und Obstreste (roh und gekocht)
  • Fleisch- und Fischreste (roh und gekocht)
  • Kartoffel-, Eier-, Nuß- und Obstschalen
  • Brot und Backwaren
  • Kaffeesatz, Kaffeefilter, Kaffeepads
  • Blumen und Pflanzen, Blumenerde
  • Laub, Gras, Baum- und Strauchschnitt
  • Zeitungs- und Küchenpapier in kleinen Mengen, um Feuchtigkeit aufzusaugen

Das muss draußen bleiben:

  • Plastiktüten, kompostierbare Müllbeutel
  • Glas
  • Hygieneartikel, Windeln
  • Asche
  • Katzen- und Kleintierstreu
  • Christbäume
  • Sperriger Baum- oder Strauchschnitt
  • Steine und Bauschutt
  • Hundehinterlassenschaften in Tüten
Tilo Fackler
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Tilo Fackler

Er betreibt seit 1983 einen Zaunbaubetrieb in München und westlich davon.

Zaun Fackler ist autorisierter und zertifizierter Fachhändler für Mülltonnenboxen, Mülltonnenverkleidungen, Briefkästen, Paketboxen sowie Fahrradhäuser und Gitterstabmattenzäune als Komplettset.

Gerne berät Sie Tilo Fackler oder einer seiner Spezialisten über die Produkte von Zaun Fackler. Rufen Sie doch einfach an unter: 089-8124042 oder schreiben Sie uns eine Mail an: info@zaun-fackler.de. Wir freuen uns auf Sie!
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