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Altkleidersammlung – warum eigentlich?

Die Masche bei der Altkleidersammlung

Bei uns in Deutschland kann man seine alten Klamotten auf unterschiedliche Art und Weise los werden:

  1. durch die Straßensammlung
  2. durch die Depotcontainer
  3. durch die Kleiderkammern
  4. durch die Sozialkäufhäuser
  5. durch die Kirchengemeinden.

Gerade das Einsammeln durch die teilweise unserösen Strassensammlungen, die einzig einem gewerblichen Zweck folgen, stößt mir gewaltig auf. Hier wird vorgetäuscht, eine wohltätige Organisation zu sein, dabei sammeln diese Gewerbetreibenden die Kleider rein dafür, um sie selber wieder zu verkaufen und den Gewinn selber einzustecken.

Eingentlich ist doch der Gedanke, dass man seine „alten“ und nicht mehr „tragbaren“, aber noch guten Kleider, Hosen, Pullover, etc. Menschen zur Verfügung stellt, die sich keine neuen Anziehsachen leisten können. Dafür verschenkt man sie gerne. 

 

Bedürftige brauchen Spenden von uns!

Ja, die Altleidersammlung mehr denn je wichtig. Gerade bei der hohen Anzahl von Flüchtlingen, die mit nichts als das, was sie auf dem Leib haben, zu uns kommen und einen Winter überleben sollen, ist es wichtig, dass wir – die wir überflüssige Kleidung im Schrank haben – diesen Menschen warme Kleidung zukommen lassen. 

Es gibt doch auch eine ganze Menge Menschen, die alleinerziehend sind und Kleidung für ihre Kinder brauchen, die ständig aus den vorhandenen heraus wachsen. Oder Menschen, die von Hartz IV leben. Nicht jeder ist „selber schuld“ wenn er sich in solch einer Lage befindet. 

Fazit: Ja, die Altkleidersammlung ist immer noch zeitgemäß und wichtig!

 

Haben Sie Fragen zu den dem Artikel? Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar darunter – ich antworte umgehend!

Ihr Team von Fackler Mülltonnenbox

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